Unsicherheiten im Job – die “Hammergeschichte” :-)

Christoph kam sehr fokussiert zu mir. Sachlich berichtete er mir von den Umstrukturierungen – die seine Organisationseinheit im speziellen – aber auch das ganze Haus betreffen. Er war unsicher, was mit seiner Stelle und der Abteilung passieren wird – zum einen. Nach einigen Fragen ergab sich, dass Christoph durch diese diffus anstehenden Veränderungen, diese Unklarheiten innerhalb der Organisation und der mangelnden internen Kommunikation, es in Erwägung zog, ganz zu gehen. Er fragte sich, ob der Job überhaupt der Richtige sei.

Er war zerrissen zwischen der Verantwortung für seine Familie und einen Ausweg aus seiner Unsicherheit heraus. Auch hatte er Angst seine prima Kollegen evtl. zu verlieren.

Christoph war sehr assoziiert mit seinem Problem. Fragen aus anderen Perspektiven halfen den Tunnelblick aufzuweichen. Es wurde ihm klarer, dass all das, was in immer weiter in sein Problem hineinzog, seine Hypothesen waren. Es kann auch alles ganz anders sein. Seine Erkenntnis befreite ihn und er beschloss, gleich tags drauf auf der Arbeit, sämtliche Informationen die vorhanden sind einzufordern und zusammen mit seinem Team sich Gedanken und Vorschläge für eine Veränderung seiner Abteilung proaktiv mitzugestalten.

Auch für mich – ein schöner Erfolg!

 

Und als schöne Lektüre, die mir half, es nicht mit dem hypothetisieren zu übertreiben 😉

Watzlawicks „Hammergeschichte“

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