Wissensarbeit im Wandel der Zeit – die offene Haltung – z.B. Google

Die Komplexität des Handelns aufgrund der Dynamik & Schnelllebigkeit der Märkte im heutigen Arbeitsumfeld ist enorm. Oder anders, es erfordert eine andere Haltung als noch die Arbeitswelt in den 90ern. Ich weiß noch, als ich während und nach meinem Studium Ende der 90iger meine ersten Jobs antrat. Ich bekam schnell das Gefühl, das Kontrolle in der Arbeitswelt ein sehr hohes Gut war. ….Pragmatismus – ein absolutes NO GO! Das kostete Zeit und das Misstrauen förderte nicht unbedingt den Flow.

Mich hat es damals in meiner selbständigen Arbeitsweise zurückgeworfen. Ich lernte viel über Status – Hierarchien / informelle Strukturen – Ängste. Zum Glück liegt das über 15 Jahre zurück und der Mitarbeiter gilt heute als wichtige Ressource.

Heute geht der Trend – vor allem in der Wissensarbeit – in eine andere Richtung. Die Systeme ändern sich – hin zur Offenheit und flachen Hierarchien. Es wird mehr gelassen, was den Mitarbeiter fördert und fordert.

Weg von der Bedenkenträgermentalität. Der Mensch wird wieder wichtiger. Wie kann sich der Einzelne entfalten? Dann wenn es ihm gut geht!

Im Interview bei `Judith Rakers im Silicon Valley` spricht es der Leiter der Innovationsabteilung von Google Frederik Pferdt so aus: “Die Mitarbeiter sind der wichtigste Faktor im Unternehmen – die wichtigste Ressource – deshalb sollte man auch versuchen, sich um diese Ressource zu kümmern.” Das Kümmern kann unterschiedlich aussehen. In manchen Unternehmen, stehen Kicker, Billardtische und ähnliches. Auch mit Loungesessel ist hier und da für Entspannungsmöglichkeiten gesorgt. Es findet bereits ein Umsorgen der Mitarbeiter statt. Aber wie fördere ich eine offene Haltung? Wie schaffe ich es, Kreativität wachsen zu lassen? Ein Weg wäre vielleicht, Scheitern Positiv zu sehen… Es geht vielleicht auch ganz anders?! Andere Wege finden, aufstehen und weiter….das ist HIP!

Kreativität und Performance wachsen da, wo die Bahn frei ist und ein gemeinsames Ziel verfolgt wird. Es ist selten die Kompetenz des Einzelnen, was Blockaden oder Störungen ausmacht. Wieder zur eigenen Klarheit zu kommen, kann helfen. Lösungsorientiert, offen und wertschätzend! Ganz im Sinne des systemischen Coachings …

 

…damit die Guten noch besser werden!…

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